Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


News


31.500 Anrufe

20.4.2018

Seit einem Jahr gibt es in Wien, Niederösterreich und Vorarlberg die Gesundheits-Hotline unter der Telefonnummer 1450. In Wien sind bisher 31.500 Anrufe verzeichnet worden. Die Hotline soll eine Erstanlaufstelle bei Gesundheitsfragen und akuten Symptomen sein. Sie ist rund um die Uhr, sieben Tage die Woche erreichbar. Speziell geschultes diplomiertes Krankenpflegepersonal lotst die Anrufer durch ein von Experten entwickeltes Abfragesystem. Nun soll das Pilotprojekt auf ganz Österreich ausgeweitet werden.


Causa KH Nord

13.4.2018

„Selbstverständlich gibt es vieles aufzuklären“, sagte der für das Wiener Krankenhaus Nord nun zuständige Spitäler-Direktor Herwig Wetzlinger in einem Interview im krone.tv-Talk. Acht Prozent der Rechnungen seien zu prüfen, mögliche Schäden durch eine mangelhafte Planung im Ausmaß von mehr als 30 Millionen Euro wurden bereits der Versicherung gemeldet. „Gott sei Dank beschäftigt sich Kommission damit“ so Wetzlinger.


AUVA-Unfallkrankenhäuser mit Standortgarantie

12.4.2018

Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein hat gestern im Budgetausschuss des Parlaments Leistungskürzungen bei der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) ausgeschlossen. Für die Unfallkrankenhäuser gab die Ministerin nach den heftigen Protesten der vergangenen Tage neuerlich eine Bestandsgarantie ab, berichtete die Parlamentskorrespondenz. Die AUVA betreibt das Traumazentrum Wien mit den beiden Standorten Meidling und Lorenz Böhler sowie Einrichtungen in Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Kalwang. Weiters Reha-Zentren in Wien, Klosterneuburg, Häring und Tobelbad. Die österreichweite Leistungsbilanz der AUVA läßt sich sehen: In den Einrichtungen der AUVA werden jährlich über 370.000 Patientinnen und Patienten auf medizinischem Spitzenniveau versorgt, davon mehr als 46.000 stationär. Davon waren 330.000 keine Arbeitsunfallpatienten.


KAV neu ?

22.3.2018

Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) soll, wie bereits angekündigt wurde, mit 1. Jänner 2019 eine neue Organisationsform erhalten. Nun steht offenbar sein neuer Name fest: Wie "Presse" und "Kurier" am Montag berichteten, soll der städtische Spitalsträger, der in eine Anstalt öffentlichen Rechts umgewandelt wird, künftig "Wien Kliniken" heißen. „Ab 1.1. 2019 werden wir mehr Handlungsspielraum haben. Auch dank effizienterer Strukturen werden wir weitere Verbesserungen für Patientinnen und Patienten sowie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorantreiben“ so die derzeitige KAV-Führung anfangs der Woche. Ein "zurück an den Start" gab es mittlerweile seitens der Wiener SPÖ mit dem Hinweis, dass der vorliegende Gesetzentwurf „wegen schwerer fachlicher Mängel und Verfehlung der Zielvorgaben“ nicht entspricht (Presse).


Untersuchungsausschuss Krankenhaus Nord

21.3.2018

Der Energetiker Auftrag vom Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) löste eine Lawine von Maßnahmen aus. "Ein selbst ernannter Bewusstseinsforscher" (so der ORF) verrechnete 95.000 Euro für das Legen einen „Schutzkreises“ rund um das KH Nord. Wiens künftiger Bürgermeister Michael Ludwig initierte den Untersuchungsausschuss in dieser Causa und sagte „Ich freue mich sehr auf eine lückenlose Aufklärung“. Auch Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger begrüßte die Einsetzung der Kommission. Diese sei ein wirkungsvolles Instrument der Kontrolle und werde dazu beitragen, dass die Bevölkerung wieder Vertrauen in das „großartige und topmoderne“ Projekt Krankenhaus Nord fassen werde.


Krankenhaus Nord-Führung bestellt

7.3.2018

In einem Festakt wurde die neue Kollegiale Führung bestellt. Ärztliche Direktorin wurde Margot Löbl, Pflegedirektor Jochen Haidvogel, Verwaltungsdirektor Werner Steinböck und Technischer Direktor Wilfried Gröblinger. "Ein Team der besten Leute an Bord“, betonte die Wiener Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger und weiter „Somit ist der nächste wichtige Schritt zur Inbetriebnahme des Krankenhaus Nord getan, beim Start 2019 wird es das modernste Krankenhaus Europas sein“.


Rauchpausen sollen eingearbeitet werden

7.3.2018

In den Salzburger Landeskliniken (SALK) sollen Rauchpausen von der Arbeitszeit abgezogen werden, so der Geschäftsführer der SALK und begründet dies mit betriebswirtschaftlichen Gründen. Die NÖ-GKK verbietet das Rauchen generell und geht da noch einen Schritt weiter, dass Rauchen in der Dienstzeit sogar ein Kündigungsgrund sein könnte.


Fotografieren verboten!

2.3.2018

Nach dem ersten in Österreich ausgesprochenen generellen KH-Fotoverbot im Haus der Barmherzigen Brüder in Linz, wurde nun auch ein Fotoverbot in den NÖ-Landeskliniken verhängt. Durch die Handykameras ist es sehr einfach geworden, rasch und überall zu fotografieren. Meist werden diese Bilder dann in den sozialen Medien gepostet und damit massiv Persönlichkeitsrechte verletzt.


Ärzte-Kritik: Überstunden ohne Aufzeichnung

21.2.2018

Die Wiener Ärztekammer hat in einer Umfrage die Auswirkungen der Arbeitszeit-Regelung erfragt. Demnach werden oft Überstunden ohne Aufzeichnung geleistet, vor allem in KAV-Spitälern. Laut Umfrage führen 47 Prozent der Spitalsärzte im KAV die Arbeitsaufzeichnungen nicht korrekt, in anderen Spitälern sind es acht von zehn Medizinern.


Österreichs Gesundheitsausgaben weiter gestiegen

16.2.2018

Die laufenden Gesundheitsausgaben einschließlich der Ausgaben für Langzeitpflege sind in Österreich im Jahr 2016 leicht auf 10,4 Prozent (2015: 10,3 Prozent) des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gestiegen, vermeldete die Statistik Austria. Im OECD-Vergleich liegt Österreich mit einem Anteil der laufenden Gesundheitsausgaben am BIP von 10,4 Prozent auf dem zehnten Platz. Die höchsten Ausgaben in Österreich verzeichnete Wien mit 3,08 Mrd. Euro.


KAV: Medizinischer Masterplan

12.2.2018

Die medizinische Versorgung Wiens wird in Zukunft in drei Regionen organisiert. In jeder Region gibt es zwei Partnerspitäler, deren Leistungsangebot aufeinander abgestimmt und einander ergänzend ist. Das AKH bleibt als Universitätskrankenhaus in vollem Umfang und mit seinem derzeitigen Leistungsangebot bestehen. An allen Standorten wird auch in Zukunft medizinische Grundversorgung angeboten.


Gangbetten

8.2.2018

Die Stadt Wien kündigte gemeinsam mit dem Krankenanstaltenverbund (KAV) neue Maßnahmen gegen das Problem der Gangbetten in Wiens Spitälern an. Nach der Kritik der Volksanwaltschaft und des Wiener Stadtrechnungshofs, der im Jänner in mehreren Berichten die Wirksamkeit der aktuellen Vorgaben zur Vermeidung der Betten angezweifelt hatte, will Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger die Zahl der Gangbetten bis Ende Juni im Vergleich zum 1. Halbjahr 2017 halbieren.


Sparpläne der Stadt für Wiener Ordensspitäler

5.2.2018

Die erwartete Kündigung der Betriebsvereinbarungen steht im Raum. Neben der Vinzenz-Gruppe sind auch das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder und das Franziskus Spital betroffen. Grund dafür ist, dass die Stadt Wien jetzt die bis 2020 abgeschlossene Finanzierungsvereinbarung für die sieben Wiener Ordensspitäler einseitig abändern will und die Krankenhausbetreiber deshalb zum Sparen aufgefordert sind, so ein Gewerkschafter.


Grippe: Kinderärzte öffnen am Wochenende

2.2.2018

Mit Beginn der Grippewelle haben in Wien ab sofort drei niedergelassene Kinderärzte am Wochenende ihre Ordinationen offen. Damit sollen Kindern wie Eltern lange Wartezeiten in Spitalsambulanzen erspart werden.


Was ist 2018 neu ?

Jänner 2018

Informationen über Neuregelungen, Daten und Fakten zu den Themen: Gesundheitsberufe, Gesundheitsziele Österreich, Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen, Krankenanstalten, Qualität im Gesundheitswesen, Sozialversicherungsrecht, u.v.m.


Jahrbuch Gesundheitspolitik 2017

Jänner 2018

Zum neunten Mal gibt dieses Buch einen kompakten Überblick über Entwicklungen, Erfolge und Niederlagen sowie über die bedeutendsten Player der österreichischen Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft. Das Jahrbuch richtet sich an Entscheidungsträger und Interessierte, soll zum Nachlesen, Nachdenken und Handeln anregen und somit zu einem positiven Diskurs in Sachen Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft beitragen.


Das war 2017

Jänner 2018

Im vergangenen Jahr haben die insgesamt zehn Spitäler des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV, inkl. Wiener AKH) ganze Arbeit geleistet. „Nur durch das Engagement der rund 30.000 KAV-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die tagtäglich für die Gesundheit und Pflege der Wiener Bevölkerung im Einsatz sind, waren diese Leistungen und Erfolge möglich“, betont der KAV in einer Aussendung.


Traumazentrum Wien

Jänner 2018

Mit 1. Jänner 2018 fällt der offizielle Startschuss für das Traumazentrum Wien (TZW) der AUVA – der Zusammenführung der UKH-Standorte Meidling und Lorenz Böhler/Brigittenau unter einem organisatorischen Dach. Das Traumazentrum Wien der AUVA ist mit seinen knapp 300 Betten das größte Zentrum für die traumatologische Versorgung von Unfallopfern in Österreich und nimmt im Bereich der Schwerverletztenbehandlung eine Schlüsselrolle in der Gesundheitsversorgung im Großraum Wien und der gesamten Ostregion ein.


Gesundheitsreform Wien: Landeszielsteuerungsübereinkommen beschlossen

2017

Das Land Wien und die Wiener Krankenversicherungsträger – darunter die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) – haben das neue Arbeitsprogramm für die Gesundheitsreform beschlossen. Das sogenannte Landeszielsteuerungsübereinkommen gilt für den Zeitraum 2017 bis 2021 und umfasst Maßnahmen, die einerseits das Gesundheitssystem nachhaltig sichern und andererseits die Gesundheit der Bevölkerung verbessern sollen. Ein Ziel ist, die Primärversorgung auszubauen und die Versorgung von Kindern und Jugendlichen zu optimieren.


Spitalskonzept 2030

2017

Wien wächst: Bis 2030 werden in Wien an die zwei Millionen Menschen leben. Das bringt auf vielen Gebieten Herausforderungen: im Wohnbau, in der Verkehrsplanung, bei der Bildung, auf dem Arbeitsmarkt und nicht zuletzt im Gesundheitswesen. Die Stadt Wien bekennt sich zu einer starken öffentlichen Gesundheitsversorgung, mit gleichem Zugang zu allen Leistungen für alle Wienerinnen und Wiener, unabhängig von Einkommen, sozialem Status oder Herkunft. In diesem Umfeld setzt die Stadt daher klare, zukunftsweisende Handlungen: Das Wiener Spitalskonzept 2030 sichert sowohl die medizinische Versorgung als auch optimale Arbeitsbedingungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindespitäler.